Debatte

Zum Stand der Diskussion um die zeitgenössische Dramatik

April 2013. Dramatiker schreiben Texte – natürlich. Aber was dann? Welchen Status hat der Text am Theater? Ist er ein Kunstwerk eigenen Rechts, oder ist er nur Spielmaterial für die eigentlichen Künstler, die Regisseure? Müssen Texte mitunter vor gar zu wilden Inszenierungseinfällen beschützt werden? Diese Fragen sollen in diesem Jahr im Zentrum unserer Debatte zum Stückemarkt stehen.

Mittels der Kommentarfunktion unter den Texten sind Sie herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Das Gespräch eröffnen die folgeden Beiträge:

Die Dramatikerin Theresia Walser sagt einiges Grundsätzliche zu Begriffen wie Werktreue und Autorintention.

Die Publizistin und Verlegerin Ute Nyssen bricht eine Lanze für starke Texte, die ihrer Ansicht nach immer die treibende Kraft am Theater waren.

In einem ausführlichen Interview beleuchten die Theaterverleger Gesine Pagels (Felix Bloch Erben), Frank Kroll (Suhrkamp) und Tobias Philippen (schaefersphilippen) das Dreiecksverhältnis Autor-Theater-Verlag.