Gastland Finnland

Mehr über das Gastland beim Heidelberger Stückemarkt

April 2014. Das finnische Theater ist geprägt vom Volkstheater: Ohne höfische Tradition, mit vielen Laienspielgruppen und beneidenswerten Auslastungszahlen. Die Finnen lieben ihr Theater. Aber was bedeutet das für die finnische Dramatik? Für die Vernetzung der Szene innerhalb Europas? Für ästhetische Entwicklungen?

 

Rhymateatteri JahrDesHasen2 250 Foto Johannes Wilenius u"Das Jahr des Hasen" © Johannes Wilenius

28. April 2014. Nach zwei prall gefüllten Tagen heißt es schon Abschied nehmen von den Finnen! Und sie machen einem den Abschied schwer: André Mumot erlebte bei Ten Journeys To A Place Where Nothing Happens finnische Lässigkeit in Reinkultur (Stargast Holger Schultze inklusive) und schließlich bei Esa Leskinens Bearbeitung von Arto Paasilinnas Roman Das Jahr des Hasen das Konzept theatrale Komplettüberwältigung. Und Georg Kasch erfuhr so einiges übers finnsiche Theater bei der Diskussion Theater in der Volkssauna?

 

 

 

lesung finnland2 250 mw uLesung "These Little Town Blues Are Melting
away" © Matthias Weigel
27. April 2014. Der erste Tag nach der Eröffnung steht ganz im Zeichen des Gastlands. Und die Lesungen dreier Stücke junger finnischer AutorInnen bringen gleich frischen Wind. Denn da wird ein kluger und witziger gesellschaftskritischer Naturalismus gewagt. Mehr von André Mumot. Und Georg Kasch berichtet von zwei Gastspielen: In Oblivias Super B üben die Performer die Abgründe des Entertainments, und in Lauri Maijalas Höhlentiere proben die Elenden den Aufstand.

 

 

 

Tenjourneys 250  JormaAirola"Ten Journeys", das beim Baltic Circle Festival
Helsinki Premiere hatte © Jorma Airol

April 2014. Die Finnen lieben ihr Theater. Aber was bedeutet das für die finnische Dramatik? Für die Vernetzung der Szene innerhalb Europas? Für ästhetische Entwicklungen? Finnland ist Schwerpunktland beim Heidelberger Stückemarkt, bei dem neue finnische Stücke und mehrere Gastspiele vorgestellt werden. Der finnische Theaterkritiker Matti Linnavuori wirft einen zuspitzenden Blick auf die finnische Theaterlandschaft; Friederike Felbeck wagt den Blick von Außen.