Demasiado cortas las piernas 250"Von den Beinen zu kurz"
© Instituto Nacional de Bellas Artes

Gastland Mexiko

Mehr über das Gastland beim Heidelberger Stückemarkt

4. Mai 2015. "Von den Beinen zu kurz" heißt ein Stück der Autorin Katja Brunner, die selbst noch vor zwei Jahren im Wettbewerb des Heidelberger Stückemarkts stand. Als Demasiado cortas las piernas ist der Text, der sich um sexuellen Kindesmissbrauch dreht, mittlerweile bis nach Mexiko gelangt. Wie sich beim Gastspiel der Inszenierung von David Gaitán das Theater noch einmal von seiner stärksten Seite zeigte, berichtet André Mumot.

 Mendoza3 250 Zaba Zantcher u"Mendoza" © Zaba Zantcher

4. Mai 2015. Wie "Macbeth" in die mexikanische Revolution und in die zeitgenössische mexikanische Gesesllschaft passt, davon erzählt das Los Colochos Teatro mit seiner Shakespeare-Überschreibung Mendoza. Mit Problemen der Kontextverschiebung und mit Momenten der seltenen Nähe befasst sich Matthias Weigel.

 

 

 Demasiado cortas las piernas 250Podiumsgespräch mexikanisches Theater
© Annemone Taake

4. Mai 2015. In zwei Podiumsdiskussionen über die mexikanische Theaterlandschaft war viel die Rede von der inneren Zerrissenheit des Landes, der schwierigen Aufgabe der Kunst dagegenzuhalten, aber auch dem sehr experimentellen Charakter des Theaters. Matthias Weigel hat Zitate zusammen getragen. 

 Amarillo2 280 Ricardo RamirezNach der Lesung von Ángel Hernández'
Stück © Annemone Taake

3. Mai 2015. Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen des Gastlands Mexiko. Drei neue mexikanische Theaterstücke wurden in Lesungen vorgestellt, André Mumot war dabei und erlebte, wie die Autoren kein Blatt vor den Mund nehmen. In dem Gastspiel Amarillo der renommierten mexikanischen Theatertruppe Teatro Línea de Sombra geht es um illegalen Grenzübertritt, mehr von Matthias Weigel

 Amarillo2 280 Ricardo Ramirez"Se rompen las olas" © Francisco Barreiro

3. Mai 2015. Das schwere Erdbeben in Mexiko-Stadt vor dreißig Jahren spielt im Bewusstsein des Landes immer noch eine Rolle. Auch für die, die kurz danach gezeugt wurden, wie die mexikanische Theatermacherin Mariana Villegas. In Se rompen las olas, Gastspiel beim Länder-Schwerpunkt des Stückemarkts, erzählt sie ihre Geschichte, vom abwesenden Vater, von Wut und anderen überbordenden Gefühlen. Matthias Weigel sah eine aufgeladene Soloshow.

 

 

 Amarillo1 280 Ricardo Ramirez"Amarillo" © Ricardo Ramirez

April 2015. Mexiko ist ein Land der Ungleichheit und der harten Kontraste. Was bedeutet das für das mexikanische Theater, für die Themen auf der Bühne, aber auch für ästhetische Entwicklungen? Mehr darüber von der mexikanischen Theaterkritikerin, Journalistin und Theaterwissenschaftlerin Luz Emilia Aguilar Zinser. Und im Video spricht Ilona Goyeneche vom Goethe-Institut in Mexiko Cityüber die Theater und über die Probleme im Land.

 

Annemone Taake