Debatte

Zum postmigrantischen Theater und seiner Strahlkraft

Autoren Collage 2019 hellAnis Hamdoun, Nora Haakh, Tobias Herzberg
© privat, privat, Tanja Dorendorf

April 2019. Mehr Frauen in die Leitungsebenen, mehr PoC in die Schauspiel-Ensembles, neue Geschichten auf der Bühne, die aus noch ungewohnten Perspektiven von Zugehörigkeit erzählen. Viele Theater beschäftigen sich mit diesen Themen. Dass die Türen sich dafür öffnen, war ein Ziel des postmigrantischen Theaters. Der Begriff wurde vor zehn Jahren von Shermin Langhoff am Ballhaus Naunynstraße geprägt – und hat Spuren hinterlassen, strukturelle und ästhetische.

Darüber sprachen wir mit Nora Haakh, Islamwissenschaftlerin und Theatermacherin in Berlin, Anis Hamdoun, Autor und Regisseur, der 2014 aus Syrien nach Deutschland kam, und mit Tobias Herzberg, Regisseur und seit 2017 Leiter des Studio Я am Maxim Gorki Theater Berlin. Hier entlang!