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Heidelberger Stückemarkt 2019

Das Festivalportal von nachtkritik.de zum Heidelberger Stückemarkt. Im Auftrag des Theaters Heidelberg

26. April bis 5. Mai 2019

Autorenpreis2aPreisverleihung 2018 an Ulrike Syha (2.v.l.)
© Sebastian Bühler

Eröffnung

Der Auftakt zum Heidelberger Stückemarkt

26. April 2019. Heute geht es los, und zwar ganz klassisch mit dem Stück, das im vergangenen Jahr den Autor*innenpreis gewann: Drift von Ulrike Syha. Ein Text über das Unbehagen an der Gegenwart. "Die Atmosphäre ist düster, die Dialoge witzig, das Thema brandaktuell", schrieb Michael Wolf. Hier gibt es sein Stückporträt. Die Kritik zu Gustav Ruebs Uraufführung folgt morgen früh.

autorenteppich2019

Autor*innenpreis

Alles über die zum deutschsprachigen Autor*innen-Wettbewerb eingeladenen Dramatiker*innen

April 2019. Der Autor*innenpreis wird am Ende des Heidelberger Stückemarkts vergeben, in diesem Jahr zum sechsunddreißigsten Mal. Seit jeher ist der Wettbewerb das Herzstück des Festivals. Wir stellen die nominierten Autoren und ihre Stücke vor, in diesem Jahr: Björn SC Deigner, Teresa Dopler, Caren Jeß, Daniel RattheiMagdalena Schrefel und Nadja Wieser.

Autoren Collage 2019 hellAnis Hamdoun, Nora Haakh, Tobias Herzberg
© privat, privat, Tanja Dorendorf

Debatte

Zum postmigrantischen Theater und seiner Strahlkraft

April 2019. Neue Stoffe auf der Bühne, die aus ungewohnten Perspektiven von Zugehörigkeit erzählen: Dass die Türen sich für andere Erzählungen öffnen, war ein Ziel des postmigrantischen Theaters. Der Begriff wurde vor zehn Jahren geprägt – und hat Spuren hinterlassen, strukturelle und ästhetische. Darüber sprachen wir mit den Theatermacher*innen Nora Haakh, Anis Hamdoun und Tobias Herzberg im Interview.

IloveyouTurkey 700 uGastspiel "I love you Turkey" © Emre Mollaoğlu

Gastland Türkei

Mehr über das Gastland beim Heidelberger Stückemarkt

April 2019. Die Türkei ist in diesem Jahr Gastland. Und damit ist eine junge Theaterkultur zu Besuch: vor allem, weil seit den letzten Jahren junge, engagierte Theaterschaffende die türkische Gesellschaft und Politik immer wieder herausforderten. Mutig und voller Hoffnung auf bessere Zeiten setzen sie ihre Themen, wie Dilek Altuntaş in ihrem Streifzug durch die jüngere türkische Theatergeschichte beschreibt.

 

paradies spielen 250 Thomas M Jauk u"paradies spielen" © Thomas M. Jauk

Nachspielpreis

Alles zu den Aufführungen im Wettbewerb um den Nachspielpreis

April 2019. Ein Stück nachzuspielen, gilt längst als wichtiges Instrument der Autorenförderung – und als Chance, noch einmal etwas Neues herauszuholen. Wir sprachen mit den Regisseur*innen der drei Stücke, die um den Nachspielpreis konkurrieren: Eva Lange, die Miroslava Svolikovas Diese Mauer … inszeniert hat, Kieran Joel, der mit Alexander Eisenachs Der Zorn der Wälder eingeladen ist und Moritz Peters, der Thomas Köcks paradies spielen in Potsdam auf die Bühne brachte.

Every heart 2 N.Klinger"Every heart is built around a memory"
© N. Klinger

Jugendstücke

Alles über den Jugendstückepreis

April 2019. Every heart is built around a memory heißt eines der drei Stücke, die für den Jugendstückepreis nominiert sind: Der Titel von Markolf Naujoks' Stückentwicklung passt aber auch auf die anderen beiden, die neu erzählte Argonautensage Iason von Kristo Šagor und die Lessing-Überschreibung Nathan von Oliver Frljić. Denn in allen geht es um den Wert der Erinnerung und unsere Abhängigkeit von ihr – mehr im Essay von Jan Fischer.