stuema logoHeidelberger Stückemarkt 2012

Das Festivalportal von nachtkritik.de zum Heidelberger Stückemarkt

27. April bis 6. Mai 2012

 

thomasarzt 250Im grünen Bereich: Thomas Arzt gewinnt
den Autorenwettbewerb 2012

And the winner is …

Alles über die Preise beim Heidelberger Stückemarkt

7. Mai 2012. Die Preise sind vergeben: Thomas Arzt erhält für sein Stück Alpenvorland den Autorenpreis des 29. Heidelberger Stückemarkts. Weitere Preise gehen an: Dina Soliman, Atiha Sen Gupta, Katja Hensel, Rebekka Kricheldorf, Wolfram Höll. Und was war das nun für ein Jahrgang? Bordeaux 1990 oder verhagelte Ernte? Esther Slevogt resümiert den Autorenwettbewerb. Georg Kasch kommentiert die restlichen Juryentscheidungen.

dasding kerstinschomburg"Das Ding" © Kerstin SchomburgUraufführungen

Die Uraufführungs-Gastspiele beim Stückemarkt

7. Mai 2012. Alles hängt in Philipp Löhles Stück Das Ding mit einem Baumwollbüschel zusammen, der Menschen verbindet, sogar Leben rettet und am Ende wieder landet, wo es herkam. Ein Lehrstück zur Globalisierung, das in Jan Philipp Glogers Inszenierung die Uraufführungs-Gastspiel-Reihe beendete. Mehr über den Abschluss von Georg Kasch.

 

 

traeumt2 marko lipus"Träumt?" von March Höld © Marko Lipus

6. Mai 2012. Vor dem Genre „Volksstück“ sitzt man heute oft mit faszinierter Ratlosigkeit, weil hier ganz unverstellt archaische Konflikte verhandelt werden, Mundarten als zusätzliche Verfremdungs- und Abstraktionseffekte wirken und die Lebenswelten seltsam zeichenhaft scheinen. So verhält es sich auch mit March Hölds Träumt?, das Esther Slevogt fasziniert und ratlos in Heidelberg sah.

Mehr zu den Uraufführungen

autorenteppichDas sind sie, die Autorinnen und Autoren
des Autorenwettbewebs.

Autorenwettbewerb

Alles über die zum Autorenwettbewerb eingeladenen DramatikerInnen

6. Mai 2012. Das zweite Wochenende des Heidelberger Stückemarkts steht im Zeichen des Autorenwettbewerbs, der seit jeher das Herz des Festivals ist. Die eingeladenen Autoren in diesem Jahr heißen: Thomas Arzt, Markus Bauer, Reihaneh Youzbashi Dizaji, Katja Hensel, Wolfram Höll, Charlotte Roos und Mario Salazar. Wir stellen ihre Stücke vor und porträtieren die Autoren per Video.

im ruecken die stadt3 marlieskross"Im Rücken die Stadt" von Thomas Freyer
© Andreas Seifert

Zweitaufführungen

Alles zu den Zweitaufführungen im Wettbewerb des Stückemarkts

5. Mai 2012. Jetzt ist also auch die dritte und letzte Zweitaufführung im Wettbewerb: Im Rücken die Stadt von Thomas Freyer in einer Inszenierung des Staatstheaters Cottbus von Harald Fuhrmann. Es ist ein Stück, das Fragen nach der DDR stellt: Fragen einer jüngeren Generation an die ältere. Georg Kasch hat sich das Gastspiel angesehen.

Mehr zu den Zweitaufführungen

hideseek2 lenaobst"Hide & Seek" © Lena ObstJugendstücke

Alles über den Jugendstücke-Wettbewerb beim Stückemarkt

5. Mai 2012. Für die Schüler einer 8. Klasse ist der Handlungsort nicht ungewöhnlich: Auf einer Schultoilette spielt Esther Rölz‘ Hide & Seek, von Stefan Schletter in Wiesbaden inszeniert. Anders als „Fatima“ und „Tschick“, die beiden weiteren Jugendstücke, wendet sich „Hide & Seek“ ausdrücklich an die Pubertätsgeneration. Mehr von Georg Kasch.

Mehr über die Jugendstücke

schultze popigHolger Schultze und Jürgen Popig
© Philipp Ottendörfer

Debatte

Zum Stand der aktuellen Diskussion um die zeitgenössische Dramatik

2. Mai 2012. Quo vadis, Dramatik?, lautete gestern die Frage bei einer Podiumsdiskussion mit Autoren, Verlegern und Theatermachern. Georg Kasch hat sie belauscht. Die gleiche Frage legten wir auch dem Heidelberger Intendanten Holger Schultze und seinem Chefdramaturgen Jürgen Popig im Interview vor. Weitere Debattenbeiträge kommen von den Battle-Autoren, die ein starkes Autorentheater fordern, und von Frank Kroll, Leiter des Suhrkamp-Theaterverlages, der die Dramatiker mit bedenkenswerten Thesen konfrontiert.

notimeforart-250"No Time for Art 0 & 1"
© notimeforart.com

Gastland Ägypten

Mehr über das Gastland beim Heidelberger Stückemarkt

30. April 2012. Alles stand an diesem ersten Wochenende im Zeichen des Gastlandes Ägypten. Was es heißt, in Ägypten nach dem "arabischen Frühling" Theater zu machen, war gestern Gegenstand einer Podiumsdiskussion. Zudem präsentierte die Mutiny Group aus Alexandria als Welturaufführung No Matter What Happens Now, ein Stück zur ägyptischen Revolution. Am Tag zuvor hatte die Truppe bereits das deutsche Stück Letztes Territorium gezeigt. Auch Laila Soliman hat sich in No Time for Art 0&1 mit der Arabellion beschäftigt.