charlotte roos kleinWir schweben wieder

Charlotte Roos studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und erhielt seitdem mehrere Stipendien und Auszeichnungen: Teilnahme an den Wiener Werkstatttagen am Burgtheater (2007), am Autorenprojekt stück/für/stück am Schauspielhaus Wien (2008), an den Autorentheatertagen am Staatstheater Stuttgart, Einladung zum Berliner Stückemarkt und Jury- und Publikumspreis bei den St. Galler Autorentagen.

Zum Inhalt

Dolmetscherin Laura übersetzt Hugo Chávez Rede beim Weltklimagipfel 2009 in Kopenhagen, in der er die imperialistische Weltdiktatur kritisiert. Während seine Rede die große Weltpolitik in den Blick nimmt, lenken die anderen Figuren den Blick auf die Wünsche, Existenzkämpfe, Neurosen und Überlebensstrategien des Einzelnen. Lauras depressiver Freund Carl ringt mit seinem Leben. Maria joggt dreimal in der Woche dreißig Minuten den Fluss entlang und ist entsetzt, dass hübsch und nett sein ihr bisher keine Anerkennung eingebracht haben. Bruno fühlt sich von den Hornbrillen seines toten Vaters angezogen und übernimmt mit den Gestellen sogar die Sichtweisen seines Vaters. Am Ende bringt Carls Selbstmordversuch alle Figuren in einer grotesk-komischen Rettungsaktion zusammen.

 

Zum Text – das Stückporträt

Zum Video – das Autorenporträt

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